Montag, 06. Februar 2012

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Computer in der plastischen Chirurgie
Der Einzug der Simulationstechnologie mittels Computer in die plastische Chirurgie hat dort für wesentliche Verbesserungen gesorgt. Am Computer lassen sich die voraussichtlichen Resultate einer Schönheits-OP sehr realitätsnah darstellen.

Dadurch können Patienten noch sorgfältiger abwägen, ob sie eine Operation riskieren wollen oder nicht. Vor allem für Operationen im Gesicht, wie Nasenkorrekturen oder Straffung der Augenlider, lassen sich per Simulation recht präzise Bilder erzeugen, anhand derer die kosmetischen Auswirkungen eines Eingriffs nachvollzogen werden können.

Früher wurde vorab mit Gipsmodellen oder gar Fotomontagen gearbeitet, um ein Abbild des wahrscheinlichen Ergebnisses einer OP darzustellen. Die Simulation am Computer ist diesen beiden Methoden bei weitem überlegen. Eine komplexe Software, die die Eigenheiten der Anatomie und geometrische Punkte verschiedener Gesichtstypen mit in Betracht zieht, liefert möglichst exakte Bildnisse davon, wie die Veränderungen später aussehen werden. Eine Fotomontage kann dies natürlich nicht leisten, da (beispielsweise) die “Wunschnase“ einfach nur ins Gesicht montiert wird, was natürlich unrealistisch ist . Die Realität sieht anders aus – ebenso wie jedes operierte Gesicht.

Die äußerst realistische Darstellung operativer Ergebnisse bringt der plastischen bzw. kosmetischen Chirurgie, neben der besseren Planbarkeit, noch viele andere Vorteile. So werden auch Patienten bestens informiert und können sich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein besseres Bild vom zu erwartenden Ergebnis machen. Zudem werden die Patienten in die Lage versetzt, sich über ihre Wünsche klar zu werden, da sie sich alle denkbaren oder erwägenswerten Änderungen am Computer vor Augen führen können. Das Knifflige an Schöneits-OPs besteht ja darin, dass sich ein Patient unter das Messer legt, ohne wirklich zu wissen, wie das Ganze später tatsächlich aussehen wird. Die Computersimulation hat dieses Problem ein wenig entschärft, da Chirurg und Patient nun gemeinsam eine ansprechende Lösung am Computer finden können. Dadurch wird die Kommunikation entscheidend verbessert. Als Patient weiß man, was man erwarten kann und der Chirurg wies ganz genau, was verlangt wird.

Natürlich ändert die Computersimulation nichts daran, dass es vor allem der Chirurg ist, von dem das tatsächliche Ergebnis abhängt. Die Simulation am Computer geht natürlich in ihrer Darstellung immer von einem optimalen Gelingen des Eingriffs aus. Nun liegt es am operierenden Arzt, die simulierten Veränderungen bestmöglich umzusetzen. Ein guter Schönheits-Chirurg sollte durchaus dazu in der Lage sein, das simulierte Ergebnis möglichst genau zu treffen. Allerdings muss man dazu sagen, dass natürlich auch individuelle Komplikationen, wie ein schlechter Heilungsprozess, zu Problemen führen können. Doch wenn wirklich sauber operiert wird und auch eine sorgfältige Wundpflege gegeben ist, dann dürfte das angestrebte Ergebnis nicht verfehlt werden.

Die Computersimulation wird nun schon seit einigen Jahren in der plastischen Chirurgie eingesetzt und erfreut sich seither einer positiven Resonanz (Plastische Chirurgie Berlin). Nicht nur Schönheits-Chirurgen sind von der verbesserten Planbarkeit und Visualisierung des operativen Ergebnisses begeistert. Auch viele betroffene Patienten brachten in Studien ihre Zufriedenheit zum Ausdruck. So sagten 80% aus, dass das erzielte Ergebnis tatsächlich identisch oder sehr ähnlich mit war. 14% sagten aus, dass das Ergebnis immerhin annähernd den Verheißungen der Computersimulation entsprach. Nur 2,5% waren der Meinung, dass die Übereinstimmung des echten und des simulierten Ergebnisses schwach wären.
 
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